Glückskind – eine Pinselschrift

Carmen Mauerers erste Schrift „Glückskind“ entstand in einem Kurzworkshop bei Dan Reynolds und wurde während eines Semesterkurses ausgebaut. So wurde eine fröhliche Schrift daraus, die sich gut auf Einladungen, Verpackungen und als Logo- oder Titelschrift macht.

Sie basiert auf der Fotografie einer Ladenbeschriftung über der Eingangstür der alten, traditionsreichen Metzgerei Gräber in der Darmstädter Altstadt. Die Buchstaben dürften etwa aus der Nachkriegszeit bzw. aus der Zeit des Wiederaufbaus stammen, da sie den damals entstandenen Plakat- und Pinselschriften sehr nahe kommen.

Nachdem ich die vorhandenen Buchstaben nachgezeichnet, verändert, um weitere ergänzt und die Abstände zwischen ihnen optimiert hatte, machte ich mich schließlich daran, der Schrift Besonderheiten zu verleihen, damit sie zwar einen möglichst gleichmäßigen, und dennoch handgeschriebenen Charakter erhalten würde: Es entstanden einige Ligaturen und zahlreiche Alternativbuchstaben, die durch OpenType-Features nun automatisch an den nötigen Stellen eingesetzt werden. So kann jede mögliche Buchstabenkombination ausgeglichen und flüssig ineinander übergehen und sich unauffällig in das gesamte Schriftbild eingliedern. Momentan besteht die Schrift aus 444 Schriftzeichen, die man in diesem Bewegtbild sehen kann: Glückskind, und ist nur über mich persönlich erhältlich. Wer sie verwenden möchte, Verbesserungsvorschläge hat oder andere als die bisher existenten Zeichen benötigt, kann sich gern bei mir melden.


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